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Synopsis

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,7, Hochschule Hannover, 68 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sieben Studenten sitzen in einem Kreis zusammen. Jeder hat offene Hefter und Bücher vor sich liegen. Sie befinden sich in einer lebhaften Diskussion. Mareike, eine der Studenten, meint: 'Ich habe gelesen, dass die Beweglichkeit von Patienten mit Rheuma durch Schmerzen eingeschränkt ist.' Sofort meldet sich Patrick zu Wort: 'Nein, das kann nicht stimmen. Hier steht eindeutig, dass diese Patienten Verformungen und Kontrakturen der Gelenke haben und sich deshalb nicht bewegen können.' Er greift nach einem Buch und blättert die Seite auf. 'Ja, das stimmt, dass habe ich bei meinem letzten Einsatz in der Inneren gesehen, da hatte eine Patienten auch Rheuma und ihre Hände sahen so aus.' Leen steht auf und verdreht ihre Hände. Alle Schüler fangen an zu lachen. Da greift eine Person in das Geschehen ein: 'Was haben denn die anderen dazu herausgefunden?' Die Diskussion geht in geregelter Form weiter. Was machen Mareike, Patrick, Leen und die anderen da? Sie lernen Krankenpflege. Diese Situation konnte ich bei dem Besuch einer niederländischen Fachhochschule in Nijmegen beobachten. Hier findet der Unterricht nicht in traditioneller Form statt, wo der Lehrer das Wissen in Form eines Vortrages weitergibt, sondern hier erarbeiten sich die Studenten das komplette Wissen ihrer Ausbildung anhand von Problemaufgaben selbst. Diese Gestaltung des Unterrichts nennt sich problemorientiertes Lernen. Mit dem Krankenpflegegesetz und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung von 2003 wurde die Krankenpflegeausbildung in Deutschland neu geregelt. Die Theoriestunden wurden erhöht, die Unterrichtsfächer zu Themenbereichen umgestaltet, das Ausbildungsziel an die Förderung fachlicher, methodischer, sozialer und personaler Kompetenzen ausgerichtet und eine stärkere Vernetzung von Theorie und Praxis gefordert. Darüber hinaus bekam der Beruf eine neue Bezeichnung. [...]

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