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Synopsis

'Politiker, Mediziner und Lehrer warnen: Deutschlands Nachwuchs wird dicker und träger.'
Diese Zeile aus dem Bericht 'Bewegte Kindheit' erschien im Magazin 'Der Spiegel' im September 2004.
Schon seit längerem scheinen die Themen Übergewicht und Bewegungsmangel nicht nur die oben genannten Politiker, Mediziner und Lehrer zu interessieren. Auch die breite Öffentlichkeit entdeckt, welche Folgen diese Entwicklung sowohl für jeden Einzelnen als auch für unsere Gesellschaft an sich haben kann. Umso weniger erscheint es verwunderlich, dass sich groß angelegte Medienkampagnen mit diesen Inhalten beschäftigen.
Die erhöhte Sensibilität in der Bevölkerung für diese Problematik und mein persönliches Interesse an humanbiologischen Fragen bewogen mich dazu, die Examensarbeit im Rahmen meines Lehramtstudiums über das Thema 'Übergewicht und Bewegungsmangel - Eine empirische Untersuchung zum Thema gesunde Ernährung und körperliche Aktivität' zu schreiben.
Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet: Ist es möglich, durch gezielte Weiterbildung eine Verhaltensveränderung bei Schülern mit Übergewicht und/oder Bewegungsmangel zu bewirken? Die gezielte Weiterbildung stützt sich auf die Erkenntnisse der Ernährungsbildung und der Sportdidaktik. Die Besonderheit meiner Arbeit besteht darin, dass ich beide Themenfelder zusammenhängend betrachte.
Zur Beantwortung dieser Frage führte ich innerhalb eines Wahlpflichtkurses an der Haupt- und Realschule in Adendorf eine Untersuchung durch, indem ich Schüler diesbezügliche Fragebögen ausfüllen ließ. Es folgte eine Unterrichtseinheit, die der gezielten Weiterbildung diente und die Themen Übergewicht und Bewegungsmangel miteinander verband. Zum Schluss bearbeiteten die Schüler dieselben Fragebögen erneut. Diese Art der Untersuchung lässt Rückschlüsse auf eine eventuelle Veränderung des Schülerverhaltens zu. Die Studie wurde sowohl an über- wie auch an normalgewichtigen Schülern durchgeführt. Der Aspekt Bewegungsmangel traf auch nicht auf alle Jugendlichen gleichermaßen zu. Der Unterricht musste demnach die Heterogenität der Gruppe berücksichtigen.

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