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Synopsis

'Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe. So zerstreute sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen' (zit. 1. Mose 11). Laut Bibel gab Gott Adam die Sprache, und der Mensch, also Adam durfte allen Tieren und Vögeln Namen geben. Gott blieb aber Herr über alle Dinge und damit auch über das Wort. Als dann die Nachkommen Adam und Evas sich die gemeinsame Sprache zu Nutze machten und den Turm zu Babel bauten, verwirrte Gott, als Strafe für zu kühne Kommunikation, ihre Sprache und zerstreute sie in alle Länder. Tatsächlich gibt es überall auf der Welt Mythen, die der biblischen Erzählung ähnlich sind, dies scheint sehr verwunderlich, wenn man bedenkt, wie gering die Wahrscheinlichkeit für solche Übereinstimmungen ist und wie viele Gemeinsamkeiten es darüber hinaus noch bei anderen Überlieferungen gibt. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursprüngen der Sprache und des Denkens. Dabei wird unter anderem die Theorie einer Ursprache diskutiert, sowie verschiedene Ansätze zur Entstehung der ersten Laute und Wörter, beispielsweise bei der Werkzeugherstellung.

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