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Synopsis

Die Arbeit analysiert drei unterschiedlichen Geschoßwohnungsbauten hinsichtlich ihrer Erschließung (äußere und innere) und versucht ihren Wandel bzw. ihre Entwicklung den Bauphasen und ihren Ideologien gegenüberzustellen.
Eingangssituationen sind einem stetigen Wandel unterlaufen. Zu- und Eingänge von
Siedlungsbauten weisen untereinander Ähnlichkeiten auf, entwickeln sich aber,
aufgrund neuer Nutzungsmöglichkeiten und architektonischer Ausdifferenzierungen,
weiter. Durch ihre Gestaltungen entstehen unterschiedliche äußere Eindrücke, die
wiederum den Zeitgeist, in der die Siedlung entstand, einfängt und zum Ausdruck bringt.
Kompakte Wohnsiedlungen, die aufgrund ihrer gleichförmigen Architektur als
Einheit gesehen werden, vermitteln durch ausgeprägte Wege- und
Erschließungsformen unterschiedliche Raumeindrücke.
Diese sind, je nach
Entstehungszeit, von den damals vorherrschenden Bauideologien geprägt. Der Karl-
Marx-Hof drückt mit seinen Eingängen das propagandarisierte Wehrhafte der damaligen
Zeit aus, während die Nachkriegsjahre und die Zeit des Wiederaufbaues von
standardisierten Gemeindebauten wie der Weinberg-Görgensiedlung geprägt waren.
Die zeitgenössische Architektur am Beispiel der Gartensiedlung Ottakring hingegen
bringt durch ihre vielseitige reihenhausähnliche Bauweise wiederum neue Typen der
Erschließung hervor.

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