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Synopsis

Gummi zählt zu den unentbehrlichsten Produkten in der Wirtschaft. Der
Grundstoff des Gummis ist Kautschuk1. Einige hunderte, vorwiegend in
tropischen Klimazonen wachsende Pflanzen erzeugen einen milchigen
Saft, der als Latex bezeichnet wird. Natürlich werden nicht alle kautschukerzeugenden Pflanzen industriell genutzt, da entweder die Ausbeute zu gering oder der Kautschukgehalt des Latex zu niedrig ist, oder weil der Kautschuk zu viele Harzbestandteile als Verunreinigung enthält. Da sich Naturkautschuk erschöpft und nicht so schnell von der Natur nachgeliefert werden kann und die Produktion damit begrenzt, mussten zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Quellen für die sich rasch entwickelnde Industrie gefunden werden. Der synthetische Kautschuk bot die Möglichkeit. Dennoch ist Naturkautschuk (NR) gefragt. Die drei größten NR-Produzenten sind Thailand, Indonesien und Malaysia mit insgesamt 72,9% der Weltproduktion. Die Gummiindustrie stellt in vielen Ländern ein Kriterium der industriellen Entwicklung dar.
In den 422 Betrieben der Gummiindustrie, die der BG Chemie
angehören, werden z.B. Reifen einschließlich runderneuerten Reifen,
Schläuche, Profile und Halbzeuge, Transportbänder, technische
Gummiartikel, Gebrauchsartikel, Spielwaren, gummierte Gewebe,
Schwimmkörper, Schlauchboote, Gummi-Metallartikel und Kabel hergestellt. Diese sind in der Gefahrtarifstelle 12, Gefahrklasse 3,1 des Gefahrtarifs aus dem Jahre 2001 der BG Chemie zusammengefasst. Im Jahr 2004 wurden 58 467 Vollarbeiter in dem Gewerbezweig gemeldet.
Trotz der sich immer weiter entwickelnden Technologie und der
extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen können dennoch Arbeitsunfälle und BKen nicht ausgeschlossen werden. Wo speziell noch immer Gefahren in der Gummiindustrie zu sehen sind, soll in den
folgenden Ausführungen erläutert werden.

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