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Synopsis

Der Sohn von jüdischen Holocaust-Überlebenden sieht im Fernsehen einen Bericht über eine Deutsche in Südafrika, die sich intensiv um die Rettung, Aufzucht und Auswilderung von Pavianen bemüht, und fliegt zu ihr, um sie zu beobachten und von ihr zu lernen – von einer Frau, die früher einmal BDM-Führerin in der Hitlerjugend gewesen ist ... In Südafrika wird der Lebensraum der Paviane immer mehr beschnitten. Die Tiere sind gezwungen, sich in menschlichen Wohngebieten nach Nahrung umzusehen, was zu systematischer Tötung und zu weiterer Vertreibung führt. Rita Miljo nimmt sich der Affen, vor allem der Waisen an und versucht, sie in geschützten Wildbereichen auszusiedeln. Dazu müssen viele Affenjunge aber erst einmal lernen, was es bedeutet, Pavian zu sein. Und sie lernen dies von Menschen. Michael C. Blumenthal und Rita Miljo beschließen, gemeinsam einen Lebensbericht zu schreiben. Das Ergebnis ist ein Musterbeispiel gelungener Naturbeschreibung und eine mitreißende Auseinandersetzung mit der Interaktion von Mensch und Tier. Das Buch vermittelt ein tiefes Verständnis dafür, was es bedeutet, Mensch zu sein, und für das, was die Menschheit auf ihrem Weg gewonnen, aber auch verloren hat, vor allem für die Kraft der Instinkte. Ein Auszug aus diesem Buch wurde 2007 im renomierten Fachmagazin »Natural History« veröffentlicht. Am 27. Juli 2012, einen Tag, nachdem sie die Arbeit an ihrem Buch abgeschlossen hatte, starb Rita Miljo zusammen mit ihrem ältesten Pavian Bobby bei einem verheerenden Brand auf der von ihr gegründeten Auswilderungsfarm. Die Ursache des Feuers ist noch immer ungeklärt. Die internationale Presse nahm bestürzt Kenntnis vom Tod der »Mutter Teresa der Paviane« (New York Times).

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