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Synopsis

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,8, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie - Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften), 107 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der aktuellen Literatur wird davon ausgegangen, dass Jugendkulturen, als Gesellungsformen von Jugendlichen mit den darin wirkenden Normen und Wertvorstellungen, durch die sich Jugendliche in modernen Gesellschaften von Erwachsenen unterscheiden (Vgl. Fuchs-Heinritz 1995, S. 321), heute mit ihren vielfältigen und differenzierten Angeboten ein funktionales Moment der modernen Kultur darstellen. Sie sind mittlerweile zu Orten der Individualisierung und Pluralisierung geworden und haben einen ganz eigenen Raum aus symbolischen Abgrenzungen entworfen und nach und nach neue Selbstkategorisierungen im sozialen Raum und im Raum der Lebensstile geschaffen (Vgl. Rink 2002, S. 4f.). Im Hinblick auf Jugendkulturen wird deutlich, dass diese in ihren Stilisierungen und Lebenstilexperimenten nicht nur die Zugehörigkeit eines Jugendlichen zu einer Gruppe oder Gemeinschaft kennzeichnen und manifestieren, sondern auch zu einem bestimmten Habitus und einer Lebensform, denen sich junge Menschen verpflichtet fühlen. Jugendkulturen haben also gewissermaßen einen Wandel von Subkulturen zu Lebensstilen vollzogen (Vgl. Vollbrecht 1995, Soeffner 1986 S. 318). Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, dies an Hand der vergleichenden Gegenüberstellung drei der auffälligsten Jugendkulturen in Deutschland, nämlich Techno, Gothic und HipHop, zu überprüfen. Es geht darum, möglichst detailliert besonders die kulturellen und ästhetischen Muster der Lebensführung der Anhänger dieser jugendkulturellen Stile herauszuarbeiten, diese miteinander zu vergleichen und hinsichtlich besonders auffälliger Unterschiede, aber auch eventuell auftretender Gemeinsamkeiten, zu analysieren. Den Konzepten Pierre Bourdieus, vor allem sein Lebensstilbegriff und seine Theorie der Distinktion, wird dabei, gerade weil es um einen Vergleich unterschiedlicher Lebensstile geht, eine besondere Stellung zugewiesen. Aktuellere kultursoziologische Ansätze gehen eher davon aus, dass der Raum der Lebensstile zwar immer noch abhängig ist von der sozialen Position, aber auch gleichzeitig individueller gestaltbar ist als früher. In Bezug auf jugendkulturelle Stile wird sogar davon ausgegangen, dass diese Geschmackskulturen nicht mehr in korrelativen Zusammenhang mit der sozialen Schichtung stehen und wenn überhaupt eher mit sozialen Milieus in Verbindung bringen lassen.

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