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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Proseminar: Soziologie der Psychiatrie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll einen kritischen Überblick über die medizinische Theorie der Schizophrenie geben und deutlich machen, welche Rolle die Gesellschaft bei der Entstehung oder Vermeidung schizophrener 'Erkrankungen' spielt. Im ersten Abschnitt möchte ich die Hauptthesen des Psychiaters Thomas Szasz vorstellen, welcher Schizophrenie konsequenterweise zu einem Mythos und die klinische Psychiatrie zu einer überflüssigen, durchweg schädlichen Disziplin erklärt. Sein Werk 'Wahnsinn - ein moderner Mythos?' dient als Arbeitsgrundlage für diese Hausarbeit, anhand dessen ich weitere Überlegungen zum sozialkonstruktivistischen Ansatz anstellen möchte. Als Ausgangslage für eine kritische Auseinandersetzung mit Szasz Thesen werde ich im folgenden Kapitel das medizinische Grundmodell kurz darstellen, welches im Konflikt zu seinen Annahmen steht und in der klinischen Psychiatrie praktiziert wird. Im Anschluss daran möchte ich die von Szasz vertretene 'Labeling-Theorie' aufführen, die der Annahme zugrunde liegt, dass Schizophrenie als abweichendes Verhalten darauf zurückgeführt werden kann, dass die betroffenen Individuen von ihrer Umwelt stigmatisiert werden. Die grundsätzliche Frage ist hierbei, ob die Gesellschaft als Macht- und Kontrollinstanz dafür verantwortlich ist, dass wir Verhalten als abweichend, gestört oder krank ansehen bzw. uns durch sie zum 'Sündenbock' oder 'Opfer' degradieren lassen. Abschließend möchte ich im vierten Punkt die gewonnenen Erkenntnisse einer kritischen Überprüfung unterziehen und Fehlerquellen, sowie Widersprüche in Szasz Annahmen aufzeigen, um im fünften Kapitel einen kurzen Ausblick auf mögliche Entwicklungen in der Diagnose und der Behandlung der Schizophrenie zu geben.

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