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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 2,3 - gut, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft - Professur für Deutsche Regierungssysteme unter besonderer Berücksichtigung der Parlamentarismusforschung), Veranstaltung: Hauptseminar: Parlamentarismus und Parteiensysteme in Mittel- und Osteuropa, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr als zehn Jahre nach dem siegreichen Kampf um die Unabhängigkeit von der Sowjetunion gilt das System der parlamentarischen Demokratie in den baltischen Ländern heute als gefestigt. Der Rückfall in ein autoritäres Regime ist nicht zu erwarten. Der unmittelbar bevorstehende Beitritt zur Europäischen Union im Mai 2004 belegt dies. Gleichwohl hat sich bisher in keinem der baltischen Staaten ein stabiles Parteiensystem entwickeln können. Die politische Landschaft in Estland, Lettland und Litauen ist gekennzeichnet durch ein ausgeprägtes und zudem unkonsolidiertes Vielparteiensystem. Eine unüberschaubare Zahl an Parteien prägt das Bild. Neugründungen, Zusammenschlüsse und Auflösungen von politischen Gesinnungsgemeinschaften sind an der Tagesordnung. Angesichts der stabilen demokratischen Grundlage ist es nun interessant zu erfahren, wodurch die Fragmentierung und mangelnde Konsolidierung der gegenwärtigen Parteiensysteme hervorgerufen wird. Ausgehend von der Annahme, dass Parteien ein Abbild der Gesellschaft sind und die jeweiligen Gefüge u. a. durch das Verhalten der Gesellschaft geprägt werden, ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, die Faktoren herauszustellen, welche die Gestalt der Parteiensysteme des Baltikums prägen. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf dem möglichen Einfluss von ausgewählten Aspekten aus dem Bereich der politischen Kultur und strukturellen Besonderheiten der politischen Parteien liegen. Zu diesem Zweck soll folgender zentraler Fragestellung nachgegangen werden: Inwiefern beeinflusst das Verhalten der postkommunistischen Gesellschaft die Stabilität der Parteiensysteme im Baltikum, oder behindern strukturelle Mängel der Parteien die Konsolidierung? Ist die Gestalt des gegenwärtigen unkonsolidierten Vielparteiensystems auf das Verhalten der Gesellschaft zurückzuführen, also eine Konsequenz zur Überwindung der Phase der Sowjetherrschaft? Müssen demokratische Spielregeln und der Umgang mit Demokratie erst eingeübt werden, bevor sich ein stabiles Parteiensystem herausbilden kann?

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