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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 2, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Evangelisch Theologische Fakultät), Veranstaltung: Luther und die Juden, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Informationen über den wohl bekannten Gelehrten Meliton von Sardes besitzen wir leider nur in geringem Umfang. Wir wissen, dass er in Kleinasien um 150 n. Chr. gelebt hat und es ist anzunehmen, dass er in Sardes 2 Bischof gewesen ist. Er war ein Wortführer der Quartodezimanischen Osterpraxis und lebte in Abstinenz. Die Bezeichnung ´Quartodezimaner´ wurde gewählt, da diese Christen einem kleinasiatischen Kreis angehörten, die das Passafasten mit den Juden am 14. Nisan und nicht unbedingt am Sonntag beendeten. Überliefert sind uns diese Daten von Eusebius (Bischof von Cäsarea (Palästina), Kirchenschriftsteller, »Vater der Kirchengeschichte«, ? (nach dem syrischen Martyrologium) 30.5. 339 3 ). Er schrieb eine Apologie (Verteidigungsrede) für die Christen an Mark Aurel (161 - 180) und gab selber an, nach Palästina gereist zu sein, um dort ein Verzeichnis der kanonischen Schriften des Alten Testaments zu erstellen. Dies war ein ungewöhnlicher Vorgang, da es ungefähr Anfang bis Mitte des 2. Jahrhunderts im Christentum eine Strömung gab, die das Alte Testament nur als eine zweitrangige Schrift ansah. Die Liste, die Meliton um ca. 150 aufstellte, stimmte mit den Büchern überein, die die Rabbiner in der Zeit zwischen 70 und 100 in ihren Kanon aufgenommen haben. Hiervon ausgenommen ist das Buch Esther. In dieser Zusammenstellung sind somit die Anfänge einer normativen christlichen Schrift zu finden. Diese Tatsache ist in den späteren Ausführungen über die Homilie 4 wichtig. Die meisten der sechzehn oder siebzehn Werke sind, wie gesagt, verloren gegangen. Der Inhalt von dreien seiner Schriften ist jedoch von Eusebius überliefert: Zwei Bücher über das Pascha (ta peri tou pasca duo), eine Apologie an Antoninus (to pros Antwninon biblidion) und die Auszüge (eklogai). Verwunderlich vor allem in seiner Apologetik ist, dass er, neben den üblichen Aussagen in solch einer Schrift, das römische Imperium positiv würdigt.

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