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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Karlsruhe (TH), Veranstaltung: Heinrich von Kleist, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erzählt wird in Heinrich von Kleists 'der zerbrochne Krug' die Geschichte von Adam und Eve, die im Gerichtssaal eines niederländischen Dorfes bei Utrecht spielt. Dreh und Angelpunkt der Handlung bildet ein zerbrochener Krug. Dorfrichter Adam soll in einer Gerichtsverhandlung den Schuldigen finden, der den Krug zerbrochen hat. Mit der Untersuchung des Tathergangs offenbart sich Stück um Stück ein Sündenfall der besonderen Art. Kleist verwendet im 'zerbrochnen Krug', wie in wohl keinem zweiten seiner Werke, eine Sprache, die geradezu gespickt ist von Ausdrücken symbolischen Charakters. Die oft subtile Wortwahl sowie etliche Formulierungen und Phrasen, die zum Teil geradezu plakativ verwendet werden, manchmal aber auch nur indirekt angedeutet oder beim 'zwischen den Zeilen lesen' zu erkennen sind, transponieren das Lustsiel auf eine viel weitere, höhere Ebene als lediglich die Lösung eines Gerichtsverfahrens. Angefangen bei der Namensgebung der beteiligten Akteure und Schauplätze, über die Verwendung von angeführten Beweismitteln der ganz besonderen Art, bis hin zu allerorts gegenwärtigen Anspielungen auf die Bibel, im Besonderen auf das Alte Testament, überträgt Kleist das Geschehen von einem kleinen niederländischen Dörfchen auf das Format der 'Weltbühne', auf der sowohl die Politik und das Herrschaftssystem seiner Zeit sowie auch die Gesellschaft und nicht zuletzt die Religion kritisch vorgeführt werden. Der 'zerbrochne Krug' kann daher auch als ein 'semiotisches Stück' bezeichnet werden, ist doch eines der Hauptthemen der Unterschied oder aber auch die Gemeinsamkeit zwischen dem Zeichen und dem Bezeichneten, zwischen Signifikat und Signifikant. Die sprachlichen Mittel führen zu einer spannenden Dialektik von Verdeckung und Entdeckung. Diese Hausarbeit befasst sich mit der Symbolik der sprachlichen Mittel, die Kleist zu diesem Zweck im 'zerbrochnen Krug' verwendet und versucht aufzuzeigen, unter welchen Gesichtspunkten man die Handlung vom Dorfgerichtssaal auf die Geschehnisse der 'Weltbühne' übertragen kann.

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