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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 2-, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Internationale Wirtschaftsbeziehungen im 20. Jhdt., Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges endete in Europa die Ära des klassischen Goldstandards, der sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der Führung Großbritanniens entwickelt hatte, und international durch relativ fixe Wechselkurse die Wirtschaft der meisten Industriestaaten verbunden hatte. Der erste Weltkrieg zerstörte durch unverantwortliche Kriegsfinanzierungssysteme die bis dahin hoch vernetzten internationalen Arbeits- und Kapitalmärkte innerhalb von kurzer Zeit. Der Goldstandard, der sich bis dahin dadurch auszeichnete hatte, dass es möglich war Gold freizügig und ungehindert zu ex- und importieren, sowie die Konvertibilität des inländischen Zahlungsmittel in Gold zu garantieren, wurde nun zwecks Geldmengenerhöhungen aufgehoben, um die immensen Ausgaben für den Krieg finanzieren zu können. Folglich brach das bis dato historisch gewachsene Finanzregime mit dem Hegemon England, das großteils aufgrund internationaler Zusammenarbeit und Solidarität der nationalen Notenbankchefs und nicht durch internationale Verträge oder Institutionen funktionierte hatte, zusammen. Folge der Kriegsfinanzierung waren am Ende des Krieges eine hohe Inflation, allgemeine wirtschaftliche Instabilität und hohe Wechselkursschwankungen, die den stark beschädigten internationalen Handel weiter verunsicherten. Um alle diese wirtschaftlichen Probleme einzudämmen, waren die alliierten Mächte daran interessiert den Goldstandard wieder zu installieren und auf diesem Wege wieder internationale Konvertibilität herzustellen, die zur Erholung der internationalen Wirtschaft beitragen sollte. Dies war auch das wirtschaftliche Hauptanliegen der Konferenz von Genua im April und Mai 1922. Doch dieser Versuch missglückte weitgehend und hatte zu Folge, dass die finanzpolitischen Maßnahmen der europäischen Regierungen in den 20er Jahren meist ohne internationale Abstimmung stattfanden, was die Weltwirtschaftskrise 1929 weitgehend begünstigte. Thema dieser Arbeit ist es, die Ursachen mangelnder Politikkoordination am Fall der Genua-Konferenz herauszuarbeiten und aufzuzeigen, weshalb der auf der Genua-Konferenz angedachte Golddevisenstandard in der Folgezeit nicht wie geplant implementiert werden konnte.

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