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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,6, Technische Universität Darmstadt (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Die Rolle der Frau in der politischen Rhetorik, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frauenbewegung und die daraus hervorgehende feministische Forschung hat seit den siebziger Jahren nicht nur einen zwischengeschlechtlichen Diskurs und die breite wissenschaftliche Beschäftigung mit den Geschlechtern in unserer sozialen Umwelt angestoßen, sondern auch viele Fortschritte für die Gleichstellung der Frau auf gesellschaftlicher und politischer Ebene erreicht. Die feministische Gesprächsforschung setzte sich erfolgreich für einen bewussteren Umgang mit unserer Sprache und für die Abschaffung oder Neutralisierung sexistischer oder anderweitig frauenfeindlicher Termini ein. Diese Arbeit wird sich jedoch nicht mit dem System der Sprache, der feministischen Kritik und deren Vorschläge zur geschlechtsneutralen Sprache beschäftigen, sondern vielmehr mit dem unterschiedlichen Gesprächsverhalten von Männern und Frauen und den daraus resultierenden Forschungsansätzen. Im Hintergrund steht die Frage, ob im 21. Jahrhundert eine feministische Gesprächsforschung überhaupt noch aktuell und zeitgemäß ist oder ob das Thema von einigen 'übriggebliebenen Feministinnen' einer sonst eher uninteressierten Gesellschaft immer wieder neu in alter Form präsentiert wird. Selbst die bekannte Gesprächsforschering Luise Pusch gesteht ein, dass die Bewegung mittlerweile dreißig Jahre alt sei und 'also nicht mehr schick und jung', und sie auch auf eine 'gewisse Verachtung des Alten trifft' (Grimm 2004). Um sicher dieser Frage zu nähern, wird in einem historischen Überblick gezeigt, welche Richtung die feministische Gesprächsforschung vom Beginn in den siebziger Jahre bis in die neunziger Jahre hinein genommen hat (2), bevor zwei aktuelle Theorien vorgestellt werden (3), die einem sozialkonstruktivistischen Ansatz folgen. Im letzten Teil (4) wird nach Beispielen der tatsächlichen politischen Auswirkung gesucht, die sich die feministische Gesprächsforschung ja immer zum Ziel gesteckt hat, um dann eine abschließende Beurteilung bezüglich der Aktualität der feministischen Gesprächsforschung zu treffen. Da in der Kürze der Arbeit nicht die gesamte Bandbreite der feministischen Gesprächsforschung erschöpfend dargestellt werden kann, versteht sich diese Arbeit als 'spots' setzend, die lediglich richtungweisende Forschungstendenzen darzustellen in der Lage ist.

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