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Synopsis

Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität zu Köln (Intitut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die digitale Revolution hat die Filmbranche voll im Griff. Von der Digitalisierung des Tons in den 80ern, über Visual Effects, digitale Nachbearbeitung und digitalen Schnitt bis hin zur digitalen Projektion, die sich seit ihrer Premiere 1999 immer mehr durchsetzt, gibt es kaum einen Bereich, der nicht betroffen ist. Von der Produktion bis zur Distribution ist der Film den sich durch die Digitalisierung verändernden Bedingungen ausgesetzt. Was diese Veränderung bedeutet, ist gerade im Hinblick auf die computergenerierten Bilder und die Möglichkeit der Zuschauer, diese Filme auf neue Arten zu sehen, etwa in Ausschnitten oder Remixen auf Youtube, viel geschrieben worden. Eine Entwicklung, die jedoch oft außer Acht gelassen wird, ist die Verdrängung von klassischen Filmkameras, die mit analogem 16, 35 oder 70mm Filmmaterial arbeiten, zugunsten von digitalen Video- bzw. Filmkameras. Diese Kameras, deren Technologie seit den ersten wackeligen Tagen der Dogmabewegung herangereift ist, setzen sich - größtenteils aus ökonomischen Gründen - mittlerweile flächendeckend durch. Doch was bedeutet diese Änderung der Aufnahmetechnik für die entstehenden Filme, für ihre Ästhetik? Diese Frage soll vor dem Hintergrund der Theorien von Raymond Williams und Brian Winston betrachtet werden. Nach einer Klärung des technischen Hintergrunds will diese Arbeit einen Überblick über filmische Tendenzen seit der Digitalisierung geben. Drei digital gedrehte Filme werden dazu näher analysiert. Diese Analysen sollen als Schlaglichter auf eine sehr heterogene Filmlandschaft dienen. Inland Empire ist dabei zunächst ein Film, der abseits des Mainstreams zahlreiche Möglichkeiten der digitalen Technologie nutzt und eine neue Filmästhetik schafft. Die Analyse von Michael Manns Public Enemies wird zeigen, wie ein ungewohnter Einsatz digitaler Filmtechnologie in einem Blockbuster für ein einzigartiges und ungewohntes Filmerlebnis sorgen kann. Es ist hierbei erhellend, dass Manns Film beim Publikum und auch weiten Teilen der Kritik durchfiel. Abschließend soll David Finchers Zodiac untersucht werden. Fincher schafft in seinem Film eine Ästhetik, die sich nie zu weit von den gewohnten analogen Filmbildern entfernt, sie aber dennoch ins digitale Zeitalter transportiert. Dieser Film kann als Vorreiter und Tendenz für eine allgemeine Entwicklung gesehen werden.

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