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Synopsis

Ein echter Schriftsteller schreibt über einen fiktiven Schriftsteller, der über ein fiktives Verbrechen in einem echten Hotel schreibt, wo ein fiktiver Kommissar in einem echten Mordfall ermittelt und ... ach, lesen Sie selbst! Brack suchte verzweifelt nach dem Wasserglas, das er normalerweise neben dem Bett stehen hatte. Es war keins da. Er hatte das Gefühl, dass die Olive des James-Bond-Cocktails über Nacht in seinem Mund verfault war. »Ja und?«, äffte der Kommissar ihn nach. »Damit stehen Sie unter Mordverdacht!« »Was?« »Soll ich's an die Wand sprayen? M-O-R-D-V-E-R-D-A-C-H-T!« »Ich?« »Ganz schlecht«, sagte der Kommissar. »So reden sie alle. Von Ihnen hätte ich mir ein paar intelligentere Dialoge gewünscht.« Wünschen kann sich Kommissar Leipziger viel - das letzte Wort aber hat sein Erfinder: Der Autor Robert Brack ist Ehrengast im Steigenberger Hotel Hamburg und recherchiert dort für seinen neuen Kriminalroman. Leider küsst die Muse wohl gerade wieder einmal einen Kollegen aus Skandinavien, denn Brack will nichts einfallen. Ein Glücksfall also, dass ein Leichenfund im angrenzenden Fleet dienliches Material liefert. Pech nur, dass eine seiner Hauptfiguren die Ermittlungen leitet und Brack alsbald zu dessen Hauptverdächtigen zählt ... »Das Fenster zum Fleet« ist der zweiunddreißigste Band der Kurzkrimi-Reihe hey! shorties - ein Mord ist ein Mord ist ein Mord!

Robert Brack, geboren 1959, lebt in Altona und arbeitet auf St. Pauli. Seit 1988 veröffentlicht er Kriminalromane. Für »Das Mädchen mit der Taschenlampe« erhielt er den »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft, für »Das Gangsterbüro« den Deutschen Krimi-Preis. Sein Roman »Und das Meer gab seine Toten wieder« (2008) erzählt die wahre Geschichte eines Hamburger Polizeiskandals aus dem Jahr 1931. Im Mittelpunkt von »Blutsonntag« (2010) stehen die Ereignisse in Altona am 17. Juli 1932. »Unter dem Schatten des Todes« (2012) beleuchtet die Hintergründe des Reichstagsbrands 1933. Robert Brack veröffentlichte zahlreiche Erzählungen, darunter die Serie um den deutsch-amerikanischen Automechaniker und Gelegenheitsdetektiv Jakob Rossi alias Don Muller und diverse »Feinschmeckermorde«. Außerdem historische Kriminalromane unter dem Pseudonym Virginia Doyle. Mehr über Robert Brack unter www.gangsterbuero.de

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