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Synopsis

Die Bilderberger
und Trilaterale Kommission

„Die Bilderberger sind zu mächtig und zu allgegenwärtig, als dass man öffentlich über sie berichten könnte”
Wie Macht funktioniert und welche engen Beziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und den Medien bestehen

Die Trilaterale Kommission wurde auf Anraten Rockefellers bei einer Bilderberg-Konferenz gegründet. Die Einführung des Euro geht nach Angaben des belgischen Unternehmers und Ehrenvorsitzenden Etienne Davignon auf eine Bilderberg-Konferenz zurück. Bei der Gestaltung der Römischen Verträge zur Gründung der EWG kam nach Angaben des ehemaligen US-Botschafters in Berlin, John McGhee, den Bilderberg-Konferenzen eine „wichtige Rolle“ zu

Im August 2010 wurden nach einer Meldung von AFP zwei Kommentare von Fidel Castro veröffentlicht, nach denen die Jugend der Welt aufgrund der Verschwörung einer Weltregierung einem atomaren Holocaust geopfert werden solle. Hinter dieser Weltregierung stehe die Bilderberg-Konferenz. Castro beruft sich dabei auf das Buch eines russischen Journalisten namens Daniel Estulin: Die wahre Geschichte der Bilderberge

Das ehemalige Mitglied des Steering Committees, George McGhee, sagte dem Biographen von Prinz Bernhard über die Kompetenzen der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen: Ich glaube, sie können sagen, dass die Römischen Verträge, welche den Gemeinsamen Markt einleiteten, auf diesen Tagungen geboren wurden.

Prinz Bernhard der Niederlande führte bis zur Aufdeckung seiner Verwicklung in den Lockheed-Bestechungsskandal den Vorsitz. Wie alle Bilderberg-Aktivitäten, wurde auch Bernhards Verstrickung äußerst diskret gehandhabt, so dass das für den 22. bis 25. April 1976 angesetzte Treffen in Hot Springs, Virginia, abgesagt wurde, um der öffentlichen Aufmerksamkeit wegen seiner langjährigen Funktion zu entgehen. Prinz Bernhard legte schließlich im August desselben Jahres sein Amt nieder. Im April 1977 wurden dann die informellen Konferenzen unter dem Vorsitz von Alec Douglas-Home wieder aufgenommen sowie unter mehrfach geändertem Vorsitz bis zum heutigen Tag fortgeführt.

Willy Claes, ehemaliger NATO-Generalsekretär und zweimaliger Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz, bestätigte dieses Prozedere in einem Interview auf dem belgischen Sender Radio 1 (VRT): Die Konferenzteilnehmer erhalten demnach zu einem bestimmten Thema je zehn Minuten Zeit für einen Vortrag, wobei eine spezifische Sitzung von einem Rapporteur begonnen wird, gefolgt von Beiträgen der anderen Teilnehmer. Das Bilderberg Steering Committee übermittelt die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die in den Synthesen ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen

Von 1954 bis 2009 fanden 57 Konferenzen statt. Bis 1957 wurden zwei Treffen pro Jahr abgehalten, heute nur noch eines. 1960 wurde der Name von Bilderberg-Gruppe zu Bilderberg-Konferenz geändert. Jede vierte Konferenz findet in Nordamerika statt, um den amerikanischen und kanadischen Teilnehmern entgegen zu kommen.

Die letzten Konferenzen fanden in Frankreich (2003, Versailles), Italien (2004, Stresa), Deutschland (2005, Rottach-Egern), Kanada (2006, Ottawa), Türkei (2007, Istanbul), USA (2008, Chantilly (Virginia)), Griechenland (2009, Athen) sowie in Spanien (2010, Sitges) statt.[13] Die Bilderberg-Konferenz (2011) fand zwischen dem 9. und 12. Juni in St. Moritz statt.[14] Das nächste Treffen 2012 wird in Israel (Haifa) stattfinden.

Die Auslagen für die Durchführung der Bilderberg-Konferenzen werden vollständig durch Spenden gedeckt, die Auslagen setzen sich zusammen aus den Kosten für das Sekretariat sowie die Druckkosten für die nicht-öffentlichen Protokolle der einzelnen Konferenzen.

Die Kosten für die jeweilige Bilderberg-Konferenz werden vom gastgebenden Land getragen, die Anreise von jedem Teilnehmer selbst, ebenso die Verpflegung. Private Stiftungen, welche der Gruppe zur Verfügung gestellt werden, erleichtern die jährlichen Planungen erheblich. Allerdings haben sich etliche bundesdeutsche Politiker die ihnen entstandenen Kosten über ihr Landes- bzw. das Bundes-Parlament finanzieren lassen,[16] in einigen Fällen wurden auch Studienreisen inoffiziell angeschlossen und über Steuergelder abgerechne.


Bilderberg-Konferenz
Wirtschaft
Militär
Politik
Massenmedien
Hochschule
Adel
Generalsekretär
NATO
Bernhard zur Lippe-Biesterfeld
Hotel de Bilderberg
Renkum
Niederlande
Westeuropa
Nordamerika
Józef Retinger
Zweiter Weltkrieg
Polnische Exilregierung
Benelux
Chatham House
Paul van Zeeland
Europäische Bewegung Deutschland
W. Averell Harriman
Adolf Augustus Berle
Bundesregierung (Vereinigte Staaten)
American Committee for a United Europe
OECD
Unilever
Antoine Pinay
Panagiotis Pipinelis
Alcide De Gasperi
Hugh Gaitskell
Pietro Quaroni
Guy Mollet
Max Brauer
Walter Bedell Smith
Central Intelligence Agency
Andrew Carnegie
Rockefeller-Stiftung
Dean Rusk
Palais Soestdijk
Regionale Integration
Römische Verträge
Lockheed-Skandal
Alec Douglas-Home
Weltwirtschaft
Vlaamse Radio- en Televisieomroep
Willy Claes
Ministerpräsident
Walter Scheel
Bundespräsident (Deutschland)
Deutschland
M.M.Warburg & CO
Peter Carington, 6. Baron Carrington
Universität Leiden
Étienne Davignon
Europäische Kommission
Leiden (Stadt)
New York City
Liste von Teilnehmern an Bilderberg-Konferenzen
Bankier
Giovanni Agnelli
David Rockefeller
Chase Manhattan Bank
Henry Kissinger
Jürgen Schrempp
Lenkungsausschuss
Deutsche Bank
Hilmar Kopper
Josef Ackermann
Die Zeit
Helmut Schmidt
Christoph Bertram
Bundeskanzler (Deutschland)
Torquay
Angela Merkel
Alfred Gusenbauer
Guido Westerwelle
Richard Holbrooke
Bernard Kouchner
Daimler AG
Millionär
George Soros
Klaus Zumwinkel
Vorstandsvorsitzender
Siemens
Goldman Sachs
Coca-Cola
Royal Dutch Shell
European Council on Foreign Relations
Joschka Fischer
Bündnis 90/Die Grünen
Christlich-Soziale Union in Bayern
Staatsminister (Deutschland)
Eckart von Klaeden
Werner Faymann
Hubert Burda
Axel Springer AG
Mathias Döpfner
Financial Times
José Luis Rodríguez Zapatero
Bill Gates
Dieter Zetsche
Heinz Fischer
Peter Löscher
Thomas Enders
Olaf Scholz
Versailles
Stresa
Rottach-Egern
Ottawa
Istanbul
Sitges
St. Moritz
Liste der Bilderberg-Konferenzen
Netzwerk
Mediensoziologie
Publizist
Wochenzeitung
Eitelkeit
Chronik
Trilaterale Kommission
Euro
Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
Mario Borghezio
Weltwirtschaftsforum
Davos
Münchner Sicherheitskonferenz
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Reisekosten
Deutscher Bundestag
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Power Structure Research
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Deutsche Wiedervereinigung
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Terroranschläge am 11. September 2001
Osama bin Laden
Saddam Hussein
Nordamerikanisches Freihandelsabkommen
The Spotlight
Universität Lüttich
Hamburger Institut für Sozialforschung
Kalter Krieg
Niklas Luhmann
Agence France-Presse
Fidel Castro
Machtelite
Council on Foreign Relations
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
 

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